Beratungsstelle Opferhilfe Aargau/Solothurn BERATUNGSSTELLE
OPFERHILFE
AARGAU
SOLOTHURN
Beratungsstelle Opferhilfe
Aargau Solothurn
Vordere Vorstadt 5
5001 Aarau
Tel 062 835 47 90
Fax 062 822 10 84
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Häusliche Gewalt
Sie sind Gewalt und/oder massiven Drohungen ausgesetzt – durch Ihren Partner oder Ihre Partnerin, ein Familienmitglied oder eine Ihnen nahestehende Person.

Wir möchten Ihnen nachstehend einige Informationen geben:
Gewalt gegen Frauen in Ehe und Partnerschaft ist auch in der Schweiz eine Realität. Gemäss Studien wird davon ausgegangen, dass jede fünfte Frau in ihrem Leben mindestens einmal von ihrem Partner körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt hat. Wird psychische Gewalt dazugerechnet, sind gut 40 % der Frauen betroffen.

Aber auch Männer sind von häuslicher Gewalt betroffen. Vielleicht schämen sie sich noch mehr als betroffene Frauen und wagen es nicht, – selbst mit engsten Angehörigen – darüber zu sprechen.

Von häuslicher Gewalt wird auch gesprochen, wenn Minderjährige ihren Eltern Gewalt androhen und zufügen oder wenn sich Eltern ihren noch im gemeinsamen Haushalt lebenden jugendlichen/erwachsenen Kindern gegenüber gewalttätig verhalten.

Wie äussert sich häusliche Gewalt?

Das Spektrum der Verhaltensweisen, welche häusliche Gewalt ausmachen, ist breit. Dazu gehören:
  • Emotionale und psychische Gewalt, z.B. schikanieren, beschimpfen, blossstellen, als dumm hinstellen, für verrückt erklären
  • Isolation, z.B. soziale Kontakte verbieten, einsperren, kontrollieren
  • Drohungen und Einschüchterung, z.B. Angst machen, mit Tod oder Suizid drohen
  • Körperliche Gewalt, z.B. schlagen, schupsen, treten, boxen, heftig packen, schütteln, mit Gegenständen bewerfen
  • Sexuelle Gewalt, z.B. unerwünschte Berührungen, Sex oder bestimmte Praktiken erzwingen
  • Ökonomische Gewalt, z.B. wenn der Partner oder die Partnerin alleine die Finanzen kontrolliert, wenn Sie gezwungen werden zu arbeiten oder die Arbeit aufzugeben

Kreislauf der Gewalt

Gewalt hört nicht von alleine auf. Vielleicht wird es zeitweise besser und dann geht es wieder von vorne los. Deshalb spricht man vom Kreislauf der Gewalt.

Langsam baut sich die Spannung auf. Die Situation wird immer explosiver und irgendwann kommt es zur Gewalt. Es geht Ihnen sehr schlecht.
Danach kann es sein, dass es Ihrem Partner/Ihrer Partnerin leid tut und er/sie sich bei Ihnen entschuldigt, vielleicht auch verspricht, es nie mehr zu tun oder dass alles besser wird. Vielleicht erhalten Sie zur Versöhnung ein Geschenk, werden um eine weitere Chance gebeten. Sie fühlen sich wieder besser, wünschen sich eine intakte Partnerschaft, verstehen sich wieder gut mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin, verzeihen.
Aber dann geht es wieder los, langsam steigt die Spannung und Sie haben wieder Angst.

Die Gewalt kann immer schlimmer werden. Bleiben Sie nicht alleine damit!
Sprechen Sie mit Jemandem, dem Sie vertrauen oder rufen Sie uns an.
Aktuelles
Informationen zum Ausdrucken
Infoblatt Häusliche Gewalt

Broschüre: Polizeiliche Wegweisung und Betretungsverbot

Broschüre: Stopp! Häusliche Gewalt in verschiedenen Sprachen

Broschüre: Stopp Gewalt!
Kanton Aargau


Infoblatt Eheschutz
Nützliche Links und Telefonnummern
  • Polizei Tel 117
  • Kantonspolizei Aargau Tel 062 835 81 81
  • Kantonspolizei Solothurn Tel 032 927 71 11
  • Frauenhaus Aargau Solothurn 062 823 86 00 Homepage
  • Männerhaus Aargau Tel 079 55 88 579 Homepage
  • Anlaufstelle gegen Häusliche Gewalt Aargau Tel 062 550 20 20 (Beratungen vor allem auch für Gewaltausübende) Homepage
  • Beratungs- und Informationsstelle für Frauen bif Tel 044 278 99 99 (Informationen in verschiedenen Sprachen) Homepage
  • Suchtprävention Aargau (Sensibilisierung von Fachpersonen über die Situation von betroffenen Kindern) Homepage
Kurzfilm zum Thema
Der zerplatzte Traum