Beratungsstelle Opferhilfe Aargau/Solothurn BERATUNGSSTELLE
OPFERHILFE
AARGAU
SOLOTHURN
Beratungsstelle Opferhilfe
Aargau Solothurn
Vordere Vorstadt 5
5001 Aarau
Tel 062 835 47 90
Fax 062 822 10 84
beratungsstelle@opferhilfe-ag-so.ch
Spenden Kontakt Impressum
Unser Angebot Was ist Opferhilfe?
Sie sind Opfer von ... Psychische Folgen Kontakt Gesuchsformulare
Körperverletzung Psychologische und juristische Unterstützung Strafverfahren Ihre Rechte als Opfer Heilungskosten Schadensersatz- und Genugtuungsansprüche Entschädigung und/oder Genugtuung über die Opferhilfe Häuslicher Gewalt Sexueller Gewalt Verkehrsunfall Stalking Zwangsheirat Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen
Schadensersatz- und Genugtuungsansprüche
Falls Sie Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche gegenüber dem Täter oder der Täterin haben, sollten Sie diese sogenannten Zivilforderungen im Strafverfahren geltend machen. Wir können Ihnen bei der Eingabe Ihrer Forderungen behilflich sein.

Schadensersatz (=materieller Schaden oder Entschädigung)
Bei Schäden und Kosten, die durch die Straftat verursacht wurden, geht es hauptsächlich um:
  • beschädigte oder zerstörte Kleidung und Schuhe
  • Lohn- oder Einkommenseinbussen, die durch die Straftat entstanden sind
  • Telefon - und Fahrspesen im Zusammenhang mit der Straftat
  • Restkosten, die die Krankenkasse oder Unfallversicherung nicht übernimmt.
Machen Sie eine Schadensliste aller Schäden und Kosten, möglichst mit Belegen, und reichen Sie diese bei der Staatsanwaltschaft ein zusammen mit Ihrer Erklärung als Privatkläger oder Privatklägerin.

Genugtuung (= moralischer Schaden oder Schmerzensgeld)
Bei den verletzten Opfern taucht häufig die Frage auf, ob ihnen eine Genugtuung (Schmerzensgeld) zusteht. Eine Genugtuung kommt dann in Frage, wenn:
  • von der Straftat körperliche und/oder seelische Schäden zurückbleiben
  • eine Einschränkung in den beruflichen und/oder privaten, vor der Straftat gelebten Möglichkeiten, zurückbleibt
  • wenn der Heilungsprozess sehr schmerzhaft, ausserordentlich lang oder für das Opfer besonders belastend war
Oftmals werden im Strafverfahren die Zivilansprüche auf den Zivilweg verwiesen. Ein Verfahren vor einem Zivilgericht ist aufwändig und Sie tragen ein Kostenrisiko. Unter gewissen Bedingungen können Ihre finanziellen Ansprüche aber bei der Opferhilfe geltend gemacht werden.
siehe auch
Informationen zum Ausdrucken
Infoblatt zu Strafanzeige und Privatklage

Infoblatt zum Ablauf eines Strafverfahren

Infoblatt zu Rechten von Opfern